Diese Seite ist speziell für Vespa Roller Gespanne, Seitenwagen und Beiwagen. Sie soll einen Anhaltspunkt bieten welche Übersetzungen Vorteile bringen; was man für Möglichkeiten bei den Reifen hat; was man beim Typisieren in Österreich zu beachten hat.
Bei Gespannen kann ruhig auf die Spur in der Fahrzeugmitte verzichten. Hier verhält es sich wie bei Spurverbreiterungen wie beim Auto. Je weiter die Reifen nach außen kommen, desto schneller ist die Geschwindigkeit in der Kurve. Man kann zBsp die Reifen umdrehen (Beachtet aber die Laufrichtung des Gummis!!!). Ich habe bei dem P200E Gespann zwei große Teile der Cosa verwendet. Der Vorteil ist hier, dass Vibrationen beim Lenker bis ca. 30 km/h nicht so stark auftreten wie bei der umgedrehten Felge. Übrigens entsteht dieses Schlagen durch die Unwucht des Reifens. Vorteile gibt es auch in der Rechtskurve: Der Beiwagen steigt nicht so schnell auf!
In Österreich ist es Pflicht bei Mehrspurigen Fahrzeugen eine Feststellbremse zu haben. Hier seht Ihr einen von einen 7er BMW stammenden Handbremshebel. Ich habe den Hebel mit einen Winkel am Beiwagen angeschraubt und mit einem Widerlager für den Bowdenzug versehen. Am Vespa Motor neben dem Ende vom hinteren Bremszug habe ich ein zweites Loch und ein 6er Gewinde gebohrt um ebenfalls ein Widerlager einzuschauben. Der Bowdenzug läuft über die Verbindungsstrebe zur Hinterbremse. Zieht man den Handbremshebel blockiert die Hinterbremse.
Diesen Keil gibt es bei Squire ab Werk. Als ich ein Squire Gespann bekommen habe war dieser mit dem großen Teil nach oben montiert. Das Gespann war aber unfahrbar; ich fuhr gleich bei der ersten Probefahrt bei 50km/h in den Gegenverkehr. Gott-sei-Dank ist nichts passiert. Bei der T5 hatte ich das dicke Ende nach unten eingebaut. Hier war das Problem: Eine Vespa fährt nun mal dort hin in welche Richtung man sie legt. Also nach Rechts. Linkskurve waren allerdings ein Horror. Am besten man läßt den Keil einfach weg.